Wichtigste Erkenntnisse
- iGCSEs (in der Regel im Alter von 14 bis 16 Jahren) und A-Levels (in der Regel im Alter von 16 bis 18 Jahren) sind zwei miteinander verbundene Stufen des britischen Bildungssystems und keine zwei getrennten Systeme.
- Die iGCSEs decken ein breites Fächerspektrum ab, um grundlegende Kenntnisse zu vermitteln; bei den A-Levels konzentriert man sich auf drei oder vier Fächer, die sehr vertieft behandelt werden.
- A-Level-Ergebnisse werden von Universitäten auf der ganzen Welt anerkannt, nicht nur in Großbritannien.
- Gute iGCSE-Ergebnisse helfen den Schülern dabei, A-Level-Fächer zu wählen, die ihren Stärken und ihren Universitätszielen entsprechen.
- Einige Schulen, darunter auch die HIF, kombinieren die A-Levels mit einem International Advanced Diploma (IAD), um den akademischen Lehrplan um praktische, praxisbezogene Kompetenzen zu ergänzen.
- Familien, für die der englische Lehrplan Neuland ist, sollten iGCSEs und A-Levels als einen durchgängigen Bildungsweg hin zur Universität betrachten und nicht als zwei voneinander unabhängige Prüfungen.
Für Familien, die noch nicht mit dem englischen Lehrplan vertraut sind, klingen „iGCSEs“ und „A-Levels“ möglicherweise wie zwei voneinander unabhängige Abschlüsse und nicht wie zwei Stufen desselben Bildungswegs. Es geht hier nicht um iGCSE gegen A-Levels, denn sie sind miteinander verbunden: iGCSEs bilden die Grundlage für die A-Levels bilden. Zu verstehen, wie sie miteinander verbunden sind, ist der schnellste Weg, um das britische Bildungssystem zu begreifen.
Zwei Phasen desselben Signalwegs
iGCSEs werden in der Regel im Alter zwischen 14 und 16 Jahren absolviert. Die A-Levels schließen unmittelbar daran an, in der Regel im Alter zwischen 16 und 18 Jahren. Die iGCSEs bilden die breite Grundlage, während die A-Levels der Spezialisierung dienen; beide sind aufeinander aufbauende Schritte auf einem akademischen Bildungsweg.
Was sind iGCSEs?
iGCSEs sind die internationale Variante des britischen GCSE-Abschlusses und werden an Schulen weltweit unterrichtet. Die Schüler belegen in der Regel acht bis zehn Fächer, darunter Kernfächer wie Englisch, Mathematik und Naturwissenschaften sowie eine Reihe von Wahlfächern aus den Bereichen Geisteswissenschaften, Sprachen und Kunst. Das Ziel in dieser Phase ist Breite: Den Schülern soll eine solide, vielseitige akademische Grundlage vermittelt werden, bevor sie sich auf bestimmte Bereiche spezialisieren.
Was sind A-Levels?
Die A-Levels markieren einen bewussten Wechsel von der Breite zur Tiefe. Anstatt acht oder mehr Fächer zu belegen, wählen die Schüler in der Regel drei oder vier A-Level-Fächer entsprechend ihren Interessen und Studienzielen aus und beschäftigen sich über zwei Jahre hinweg deutlich eingehender mit jedem einzelnen Fach. Die A-Levels gehören zu den weltweit am meisten anerkannten Hochschulzugangsqualifikationen und werden für ihre fundierte Fachkompetenz geschätzt.
iGCSE vs. A-Levels: Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick
- iGCSEs: Alter 14–16 Jahre, breites Fächerspektrum, fundierte Grundlagen.
- A-Levels: Alter 16–18 Jahre, drei bis vier Fächer, hohe Vertiefung und Spezialisierung.
- Die iGCSE-Ergebnisse dienen als Orientierung für die Fächerwahl im A-Level; die A-Level-Ergebnisse sind das, worauf sich die Hochschulen bei der Zulassung in erster Linie stützen.
Wie sie zusammenarbeiten
Die iGCSE-Ergebnisse eines Schülers sind in der Regel – neben dem tatsächlichen Interesse – der aussagekräftigste Anhaltspunkt dafür, welche A-Level-Fächer gewählt werden sollten, was die Eignung betrifft. Ein Schüler, der beispielsweise in iGCSE-Biologie und -Chemie hervorragende Leistungen erbringt, ist gut aufgestellt, um A-Level-Biologie und -Chemie im Hinblick auf ein naturwissenschaftliches Studium zu belegen. Die beiden Bildungsstufen sind so konzipiert, dass sie nahtlos ineinander übergehen, weshalb Schulen, die beide anbieten, die Schüler bei diesem Übergang begleiten können.
Nach dem Abitur: Wie geht es weiter?
Die A-Level-Ergebnisse bilden den Kern der meisten Hochschulbewerbungen für Schüler mit englischem Lehrplan, unabhängig davon, ob sie sich in Großbritannien, den USA, Kanada oder anderswo bewerben. Einige Schulen bieten darüber hinaus eine weitere Möglichkeit: Am Hochalpines Institut Ftan (HIF) können die A-Levels mit dem International Advanced Diploma (IAD) kombiniert werden, wodurch akademisches Lernen mit praktischen, praxisorientierten Fähigkeiten verbunden wird, um die Hochschulbewerbungen zu stärken und die Schüler auf das Leben nach der Schule vorzubereiten.
iGCSE- und A-Level-Studium am HIF
An der HIF durchlaufen die Schüler den vollständigen englischen Lehrplan – zunächst iGCSEs, gefolgt von A-Levels – in kleinen Klassen in den Schweizer Alpen. Die iGCSEs bilden die Grundlage, die A-Levels dienen der Vertiefung in bestimmten Fachbereichen, und zusammen bilden sie einen der international anerkanntesten Wege zur Universität.