Wenn man sein Kind zum ersten Mal in ein Wintercamp im Ausland schickt, tauchen meist zahlreiche Fragen auf: Was wird es den ganzen Tag über eigentlich tun? Ist es auf der Piste sicher? Wird es Freunde finden? Ein klareres Bild davon zu vermitteln, wie eine typische Woche aussieht, beantwortet in der Regel die meisten dieser Fragen auf einmal.
Tag 1: Ankunft und Einleben
Am ersten Tag geht es in der Regel eher darum, sich einzuleben, als direkt auf die Piste zu gehen; stattdessen geht es darum, den Campus kennenzulernen, andere Teilnehmer zu treffen und für die bevorstehenden Aktivitäten in passende Gruppen eingeteilt zu werden. Für viele Kinder ist dieser erste Tag für ihr Selbstvertrauen wichtiger als jede einzelne Abfahrt.
Das richtige Niveau auf der Piste finden
In hochwertigen Wintercamps werden die Teilnehmer nach Leistungsniveau und nicht allein nach Alter eingeteilt, sodass absolute Anfänger die Grundlagen getrennt von erfahrenen Skifahrern erlernen, die an ihrer Technik feilen. Auf diese Weise langweilt sich niemand und niemand ist überfordert.
Ein typischer Tag
Am Vormittag steht in der Regel der strukturierte Unterricht auf der Piste im Mittelpunkt, bei dem die Teilnehmer unter Anleitung qualifizierter Skilehrer Schritt für Schritt neue Fertigkeiten erlernen. Am Nachmittag stehen oft weitere praktische Lernaktivitäten und Aktivitäten in den Bergen auf dem Programm, wie zum Beispiel Schneeschuhwandern, Rodeln oder Freizeit, um die Umgebung zu genießen, bevor sich die Teilnehmer zum gemeinsamen Abendessen und zu den Abendaktivitäten wieder versammeln.
Jenseits der Pisten
Bei einem gut organisierten Wintercamp geht es nicht nur ums Skifahren. Die Abende und die Freizeit sind für das Gesamterlebnis ebenso wichtig. Bei Spielen, gemeinsamen Mahlzeiten und einfach nur beim gemeinsamen Entspannen als Gruppe entstehen oft die schönsten Erinnerungen an das Camp.
Freunde aus aller Welt finden
Einer der am häufigsten unterschätzten Aspekte eines internationalen Wintercamps ist das Gemeinschafts- und Internatsleben mit Kindern aus völlig unterschiedlichen Ländern und mit unterschiedlichem Hintergrund, die eine Woche lang gemeinsam neue Erfahrungen sammeln und dabei oft Freundschaften schließen, die weit über das Camp hinaus Bestand haben.
HIF-Wintercamp
Das Wintercamp der HIF findet auf dem schuleigenen Internatsgelände in Ftan in den Schweizer Alpen statt und verbindet strukturierten Skikurs mit zielgerichtetem Lernen in alpiner Umgebung. Das Camp vermittelt einen authentischen Eindruck vom Gemeinschaftsleben und Alltag als Internatsschüler an der HIF, einem etablierten Internat – und nicht an einem nur für die Saison angemieteten Veranstaltungsort. Wenn eine solche Woche das Richtige für Ihr Kind zu sein scheint, besuchen Sie die Seite zum Wintercamp, um mehr zu erfahren oder sich anzumelden.
Wichtigste Erkenntnisse
- Ein gut organisiertes Wintercamp beginnt in der Regel mit einem Eingewöhnungstag, bevor die strukturierten Aktivitäten losgehen. Dies trägt dazu bei, das Selbstvertrauen der Teilnehmer schon früh zu stärken.
- Durch die Einteilung der Teilnehmer nach Leistungsniveau und nicht allein nach Alter wird sichergestellt, dass der Unterricht sowohl für absolute Anfänger als auch für erfahrenere Skifahrer geeignet ist.
- Ein typischer Tag besteht aus einem ausgewogenen Mix aus strukturiertem Skikurs am Vormittag, weiteren Lern- und Bergaktivitäten sowie Freizeit am Nachmittag und Abend.
- Die Zeit abseits der Pisten – gemeinsame Mahlzeiten, Spiele, Freizeit – ist für das Gesamterlebnis im Camp genauso wichtig wie das Skifahren selbst.
- Das Kennenlernen von Gleichaltrigen aus vielen verschiedenen Ländern ist einer der wertvollsten und oft unterschätzten Aspekte eines internationalen Wintercamps.
- Das Wintercamp der HIF findet auf dem schuleigenen Internatsgelände in Ftan statt und verbindet Skikurse und schulischen Unterricht mit einer bewährten Internatserfahrung und Betreuung.